Managementseminare, Seminare Führungskräfte, Seminar Meditation, Seminaranbieter

Wie sieht das Training konkret aus?

Der wesentliche und gleichzeitig auch wichtigste Bestandteil des Trainings ist Zazen, das "Sitzen in Kraft und Stille", die Zen-Meditation. Hier geht es darum, in korrekter aufrechter Körperhaltung auf dem Boden zu sitzen und - nichts zu tun.

Das ist der Kern des einfach anmutenden Erfolgsrezepts von Zen-Training.  Die persönliche Umsetzung des Zen erfordert dann allerdings einen erfahrenen Zen-Meister. 

 

Nach dieser ersten, oft anstrengenden Einübung des "Stille-Haltens", beginnt das eigentliche Training. Im Dokusan, dem Zwiegespräch mit dem Zen-Meister unter vier Augen, erhalten die Erstteilnehmer zunächst eine auf sie abgestimmte "innere Übung" wie z. B. das Atemzählen. Denn nachdem der Teilnehmer gelernt hat, seinen Körper still zu halten, beginnt der dann einsetzende Strom der Gedanken die Übung zu stören.

Der Übende zählt konzentriert die Atemzüge beim Ausatmen und versucht dabei bis zehn zu kommen. Sobald ein Gedanke das Zählen unterbricht, beginnt man wieder bei eins. Diese Übung hilft, den störenden Gedankenstrom zu bändigen. 

 

Das Training zeichnet sich durch den steten Wechsel zwischen dem gemeinsamen Training in der Zendo, einem speziell eingerichteten Übungsraum, und dem Einzeltraining mit dem Lehrer aus. Hier wird die Übung immer wieder optimiert, bis zur nächsten übergegangen wird. Ein gut ausgebildeter Zen-Meister verfügt über hunderte von verschiedenen Übungen, mit deren Hilfe er den Übenden auf seinem Trainingsweg voranbringt. Eine Ergänzung zur japanischen Form ist die  europäische Form, ebenfalls ein Coaching unter vier Augen, das das Zen-Training in den eigenen Alltag einbindet. Für die persönliche Entwicklung ist wichtig, dass die Teilnehmer auch nach dem Seminar weiterhin zu Hause täglich üben. 

 

Der Jikijitsu (Hallenleiter) ist für Kraft, Form und Disziplin zuständig "Aspekte, die das persönliche Training erheblich intensivieren und den Zen-Weg als Erfahrungspotential öffnen. Begleitet wird dieses Kerntraining durch die Zen-Formen der Teezeremonie, des Gehens in der Zendo (Übungshalle), aber auch auf der schönen Klosterinsel im Chiemsee. Dies dient dazu, die Übung des Zazen, des Sitzens in Kraft und Stille, in die Bewegung zu bringen - die Brücke in unseren persönlichen Alltag. Den Beginn des Seminars bildet ein Einführungsvortrag und eine Einführung in die Übung des Zen durch den Sensei (Lehrer) und den Jikijitsu (Hallenleiter), Abschluss ist ein Teisho, ein Zen-Vortrag in traditioneller Form. Begleitet wird das Seminar durch die wunderbare Küche eines der bekanntesten Ayurveda-Köche Deutschlands, Nikki Sitaram Sabnis.  

 

"Selbstvertrauen ist der Weg: Trust yourself.

 


Form, Haltung bewahren, bedeutet Respekt vor
sich selbst und vor allen lebenden Wesen.
Respekt ist der Weg zu Vertrauen.
Vertrauen ist der Weg zum Loslassen, zur Hingabe.
Hingabe ist der Weg zu vollkommener Freiheit.
Der Beginn ist Samuraigeist: Besiege dich selbst."

Hinnerk Polenski (Syobu Sensei)