Eine kurze Definition für Zen zu finden ist nicht leicht, denn
Zen ist keine Religion, Ideologie oder Überzeugung, sondern der
individuelle Weg, seine ureigenen Potenziale zu öffnen und zu
verstärken.
Es ist in der höchsten Form die
Erforschung des Unbedingten in mir, das Entwickeln einer inneren
Ethik und das Erfahren von tiefer Herzensweisheit. Dies sind Wege,
die jeder Mensch anders geht, erlebt und entwickelt.
Deshalb ist Zen eine Sache der eigenen, unmittelbaren Erfahrung.
Diese Erfahrung zu erleben, wird durch das Zen Leadership-Training
gefördert. Zazen, die Meditation im Sitzen, und das
persönliche Gespräch mit dem Zen-Meister
unterstützen diese Erfahrung.
Viele Zen-Geschichten und Gedichte sind daher Beispiele von
gelebtem Zen und handeln von jenem Zustand des unmittelbaren
Erlebens.
Viele hundert
Blumen im Frühling,
der Mond im Herbst,
eine kühle Brise im Sommer
und Schnee im Winter.
Wenn in deinem Geist
keine nichtige Wolke
schwebt,
dann
ist für dich eine gute Jahreszeit.