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Zen - eine historische Reise  

Zen ist ein Begriff, der unsere westliche Kultur in zunehmendem Maße beeinflusst und der in unserem heutigen Verständnis für Entspannung, Ruhe und Klarheit steht. Schon im Japan des 12. Jahrhunderts entdeckten die Samurai Zen als einen Weg zur Verbesserung ihrer Fähigkeiten. Später wurden dann im Bushido, dem Zen-Weg des Kriegers, aus Schwert und Bogen Hilfsmittel für die Meditation.

Heute entdecken wir, wie wir in der Zen-Übung elementare Dinge wie Gelassenheit, die Fähigkeit loszulassen oder die Konzentration auf das Wesentliche trainieren können.

Zen geht in seinen Ursprüngen auf den historischen Buddha (Shakyamuni Buddha, geb. 563 v. Chr.) zurück, man spricht daher auch vom Zen-Buddhismus. Zen ist keine Religion, schließt jedoch Religiosität auch nicht aus. So praktizieren z. B. viele Christen, auch innerhalb christlicher Klöster und Einrichtungen Zen-Übungen. Zen war immer ein Training im Bereich der Führungsebene, seien es Fürsten und Krieger in Indien, Beamte, Künstler und Mandarine bis hin zum Kaiser in China oder Samurai, Dichter und Daimios (Kriegsherren) in Japan. Eine Besonderheit ist die Business-Zen-Phase in Japan zwischen 1950 und 1985, in der Zen in den meisten großen Konzernen ein fester Bestandteil der Führungskräfteschulung war und Japans Stellung weltweit mit begründete. 

Seit 19 Jahren werden ohne Unterbrechung Daishin Zen-Seminare für Führungskräfte im deutschsprachigen Europa ausgerichtet. Damit gehört Hinnerk Polenski (Syobu Sensei) zu den ältesten und erfolgreichsten Anbietern in dieser Thematik. Eine Dokumentation dieser Pionierarbeit ist der von Polenski verfasste Artikel "Lean Management und Führung" (ManagerSeminare Nr.12, Juli 93), der hier als pdf-Download zur Verfügung steht.

Kai-Zen ohne Zen ist wie ein Auto ohne Fahrer.
Hinnerk Syobu Polenski